"Dann befahl Gott: "Am Himmel sollen Lichter
entstehen …"
Er machte zwei große Lichter, die Sonne für den Tag
und den Mond für die Nacht, dazu auch alle Sterne. Er setzte
sie an das Himmelsgewölbe, damit sie der Erde Licht geben,
über Tag und Nacht herrschen und Licht und Finsternis trennen.
Gott hatte seine Freude daran; denn es war sehr gut. ...
(1. Mose 1, 14-18)
Da lesen wir es: Gott hat die Sonne geschaffen, dass sie der Erde
Licht gibt - und er hatte seine Freude daran. Wir können
uns mit daran freuen, dass wir außer dem täglichen
"göttlichen" Licht, künftig noch weitere Vorzüge
erfahren dürfen.
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| Die Sonne gibt ja nicht nur Licht, sondern
auch Wärme. Schon früh haben Menschen gelernt, wie wir die
Sonne im täglichen Leben nutzen können. Und so haben Ingenieure
und Techniker in den letzten Jahren daran gearbeitet, die Sonne als
immer währende Energiequelle anzuzapfen und nutzbar zu machen.
Es wurden Fotovoltaik-Zellen entwickelt, die die Licht- und Strahlungsenergie
in elektrische Energie umwandeln.
Unsere Kirchengemeinde hat sich in den letzten Jahren um eine bessere
Energieausnutzung bemüht und mit der Teilnahme am "Grünen
Hahn" ein Zeichen gesetzt. Nachdem nun sowohl das Kirchenschiff
als auch die Pfarrhäuser energetisch "auf Vordermann gebracht"
wurden, wollen wir ein weiteres Zeichen setzen mit der Fotovoltaik-Anlage
auf dem Dach des Kindergartens Friedensstraße. Wir werden
nun zum Energie-Erzeuger. Auf dem Kindergarten ist ein kleines "Kraftwerk"
entstanden - eine "Eigenerzeugungsanlage". Mit der dort
erzeugten Energie könnten jedes Jahr durchschnittlich 5 Wohnungen
mit elektrischer Energie versorgt werden. Nun, so ganz umsonst wie
die Sonne ist die Anschaffung nicht. Aber die Anlage rentiert sich
nach 7 - 8 Jahren. So haben wir unsere Möglichkeiten genutzt,
um die von Gott anvertraute Schöpfung zu bewahren.
Sie können sich in Zukunft davon überzeugen, wieviel
Energie mit diesem Kraftwerk erzeugt wird.
Im Eingangsbereich des Kindergartens befindet sich eine digitale
Anzeige mit 3 Zählern:
1) die gerade erzeugte Energiemenge in kWh
2) die Summe der bisher erzeugten Energiemenge - ebenfalls in kWh
3) das Einsparungspotential an CO2 in kg
Uwe Schlüter, Presbyter und Mitglied im Bauausschuss
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