Massen für Beirut - Spendenaktion über die Diakonie-Katastrophenhilfe für die Opfer der Explosion im Libanon

Erstellt am 17.09.2020

Am 4. August zerstörte eine gewaltige Explosion im Hafen von Beirut nicht nur den Hafen, sondern auch große Teile der Stadt. Mindestens 158 Menschen wurden dabei getötet, etwa 6000 Menschen wurden verletzt.

Der Hafen war die zentrale Versorgung für Beirut. Hier standen auch die Getreidesilos mit den nationalen Reserven. Die umliegenden Wohngebiete sind zum Teil völlig zerstört. Geschätzt 300.000 Menschen verloren ihr Zuhause. Drei Krankenhäuser wurden zerstört, weitere zum Teil schwer beschädigt, sodass die Versorgung von Patienten in kritischem Zustand kaum noch möglich ist.

Schon vor der verheerenden Explosion lebte die Bevölkerung durch eine schwere Wirtschaftskrise unter der Armutsgrenze. Hinzu kam die Corona-Pandemie, die das Gesundheitssystem überlastete. Besonders schwierig ist die Situation für die ca. 800.000 syrischen Flüchtlinge im Land.

Nach Kontakt zur lokalen Partnerorganisation International Orthodox Christian Charities (IOCC), hat die Diakonie Katastrophenhilfe als Sofortmaßnahmen für medizinisches Personal und Material, psychosoziale Helfer und eine Zeltküche gesorgt. Das IOCC ermittelt weiter, wo die Hilfe besonders nötig ist.

Die Ev. Kirchengemeinde Massen hat aus ihren Mitteln sofort 1000,- € an die Diakonie-Katastrophenhilfe überwiesen und lädt die Gemeindeglieder dazu ein, sich ebenfalls an dieser Aktion zu beteiligen.

Spenden bitte an:

Empfänger: Diakonie Katastrophenhilfe
Stichwort:  Massen für Beirut
IBAN:   DE85 5206 0410 0000 0031 31
BIC:       GENODEF1EK1

Die Spender erhalten auf Wunsch von der Diakonie-Katastrophenhilfe eine Spendenquittung. Bis 200,- € genügt der Kontoauszug als Vorlage beim Finanzamt.